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Sonntag, 1. Mai 2011

Szene 1

Ich rannte und rannte. So schnell wie möglich weg von ihnen. Was passiert ist?
Meine Freundin hat angefangen zu rauchen und war somit in einer Rauchergruppe. Heute hat sie mich der Gruppe vorgestellt. Ich hasse Raucher. Ich finde nichts Positives daran. Natürlich bot mir jemand eine an und meine Freundin hat gemeint sie sollten mir einfach eine geben. Was tat ich? Ich schmiss sie auf den Boden und zertratt sie. Bevor einer von ihnen reagieren konnte, schnappte ich mir ihre Zigarettenschachteln und warf sie weg.




Jetzt lief ich und wagte nicht mich umzudrehen. Ich glaube nicht, dass sie es toll fanden und ich wusste auch nicht weshalb ich es getan hab. Dann sah ich nach hinten. Zwei von ihnen folgten mir. Der Eine war schnell und der Andere hatte eine gute Kondition. Plötzlich stieß ich mit jemanden zusammen. "Scheiße", fluchte ich, bevor ich erkennen konnte wer es war. Es war ein Klassenkamerad. Zur Begrüßung umarmen wir uns immer. Es war normal bei uns, da wir bzw. ich es bei fast jeden tat. Diesesmal war die Umarmung von ihm aus und ich sah nach vorne, was bedeutete mit dem Rücken zu meinen Verfolgern.
"Wohin so eilig?", fragte er belustigt. Mir war gar nicht nach Lachen zu mute.
"Rennen da zwei Jungs auf uns zu? So ein großer mit dämlicher Cap und einer der ungefähr so groß ist wie du und ein bescheuertes, rotes Halstuch trägt?", fragte ich leise und außer Atem. Ich drückte ihn an mich, als ob könnte er mich retten.
"Ja. Wieso?", fragte er etwas misstrauisch.
"Äh, ich habe was getan, was sie nicht so mochten", antwortete ich zögerlich. "Weißt du wo ich mich hier in der Nähe verstecken kann?"
"Witzig, du stehst gerade vor der Einfahrt zu meinem Haus", antwortete er. "Du kannst kurz zu mir kommen. Ich glaube nicht, dass sie extra einbrechen werden um dich zu holen. Falls es so schlimm ist, was du getan hast"
Jetzt scherzte er wieder, dachte ich mir genervt. "Wohin?"
Er ließ mich los und zerrte mich an meinem Handgelenk Richtung einem gelbem Haus. Er sperrte die Tür auf. "Willkommen in mein Reich", sagte er grinsend. "Ist nicht sonderlich aufgeräumt, weil ich ja nicht mit Besuch gerechnet hat, aber meine Eltern sind noch bei der Arbeit"
Ich tratt dankbar ein und sah mich um. Gemütlich.
"Willst du was trinken?", fragte er mich und ging in ein Zimmer. Ich dackelte ihm hinterher und fand mich dann in seiner Küche wieder. Ich hockte mich auf einen Barhocker. Ich liebe Barhocker. "Klar gerne. Wasser ist in Ordnung. Oh, bitte Leitungswasser. Sprudeliges mag ich nicht so."
Dann hörte ich Geräusche aus dem Flur. Jemand ging Treppen hinunter. Ich war schon im Begriff aufzuspringen, aber dann tauchte der kleine Bruder von meinem Freund auf.
"Heyho. Wie gehts?", begrüßte ich ihn grinsend. Wir kannten uns schon, von der Schule aus. Wir haben uns angefreundet, als ich bei ihm in der Klasse saß, weil ich Nachsitzen musste.
"Äh, gut. Was machst du hier?", fragte er verwirrt, während wir "unseren" Check machten. Das machte ich bei Jungs, die ich nicht umarme bzw. die Hand reiche.
"Sie hat böse Sachen angestellt und sucht jetzt Asyl bei uns.", antwortete der große Bruder grinsend.
"Haha! Ich doch nicht!", meinte ich.
"Also, erzähl, weshalb verfolgen dich diese Opfer?", fragte er deutlich interessiert.
Ich erzählte ihm, was geschehen ist. Er lachte.
"Hey! Das ist nicht komisch! Was weiß ich, was sie jetzt mit mir machen und wie lange sie mich noch verfolgen!", wandte ich beleidigt ein. Es war eine ernste Sache! Ich trank aus meinen Glas, das er vor mir auf den Tresen abgestellt hat. Sein kleiner Bruder ist währenddessen wieder nach oben in sein Zimmer gegangen, da wir ihn sowieso nur langweilten.
"Keine Ahnung", antwortete er nur schulterzuckend. "Aber eine so leidenschaftliche Umarmung sollten wir öfters haben", sagte er neckend und beugte sich schelmisch lächelnd zu mir.
"War ja klar, dass du nur an sowas denkt!", warf ich ihm vor. Tz, immer wieder das Gleiche mit den Jungs.
"Ich glaub, ich geh jetzt. Sie stehen garantiert nicht vor deiner Haustür", sagte ich und stand auf.
Er begleitete mich zur Tür. Bevor ich raus ging, umarmte ich ihn zum Abschied. Natürlich, presste ich mich nicht wieder an ihn wie vorher!
"Pass gut auf dich auf.", flüsterte er mir ins Ohr und ich dachte mir bloß, oh, wie süß von ihm!
"Mach ich doch immer", erwiderte ich grinsend.
"Nicht gut genug"
"Hm...vielleicht", gab ich zu. Ich nahm mir meinen ganzen Mut zusammen. Es war die perfekte Gelegenheit. Ich würde einen tollen Abgang haben! Wenn nicht jetzt, dann vielleicht nie. Immerhin war ich bei ihm zu hause gewesen!
Ich küsste ihn sanft und natürlich nicht besonders lange. "Danke", flüsterte ich und ging.

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Pläne

Liste für mich von Posts, die ich demnächst wirklich schreiben und posten möchte:

- Franzacken-Woche
- Veränderungen an mir im Jahr 2013
- Zusammenfassung 2013